Jutta Beckmann

Trainerin A, Ausbilderin, Reitlehrerin und Pferdetherapeutin

Jutta Beckmann- Aktiver Feingeist zum Pferde stehlen

Jutta Beckmann

  • Jutta Beckmann, 1971, begeistert als Trainerin, Ausbilderin, Reitlehrerin und GHP-Therapeutin
  • 30 Jahre Praxiserfahrung als Trainerin und Reitbetriebsmanagerin in Niedersachsen und NRW
  • Mitgründerin und geschäftsführende Gesellschafterin der Jutta Beckmann und Denise Fleischer GbR
  • Leiterin der Reitakademie
  • Auszeichnungen: Trainerin A EWU/ FN, Europameisterin Hunter-Hack (eine Disziplin des Westernreitsports), stellte das beste Jungpferd auf der deutschen Meisterschaft, Silbernes Reitabzeichen
  • Ihr Lebensmotto: Lachen- Lehren- Lernen

Visionen ohne Aktionen bleiben Illusionen

Ich ermutige Reiter über sich hinaus zu wachsen und ihre Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Meine täglicher Arbeitsbereich geht weit über die Tätigkeit einer Reitlehrerin hinaus. Sie umfasst Körper, Geist und Seele. In meiner Berufung als Trainerin und Reitcoach helfe ich meinen Schülern während des Trainings, ihre Selbstsicherheit wiederzufinden, Souveränität und Gelassenheit auszustrahlen, Ängste zu besiegen und Spaß und Leichtigkeit zu erfahren. Meine hohe Sensibilität ermöglicht es mir, mich als „Pferdeflüsterin“ in die Pferde einzufühlen, ihre Bedürfnisse wahrzunehmen und zu verstehen. Dadurch bin ich in der Lage eine Brücke zwischen Pferd und Reiter aufzubauen und beide miteinander auf Herzensebene zu verbinden.

Lache, auch wenn es mal schwierig wird. Gib mit Freude weiter, was du gelernt hast. Lerne das Leben zu lieben.

Jutta Beckmann, jetzt wird´s persönlich

Wer an sich glaubt, kann alles erreichen

Ich wurde in Nottuln geboren und wuchs in Dülmen, der Stadt der Wildpferde, auf. Schon in jungen Jahren erkrankte meine Mutter schwer, wodurch ich früh lernte für mein Leben selbstverantwortlich zu sein. Für mich stand schon in Kindertagen fest, dass ich Pferde und Reiter ausbilden wollte. Also arbeitete ich neben der Schule in einem nahegelegenen Gestüt und kaufte mir mit 17 Jahren mein erstes Pferd. Auf Wunsch meiner Eltern lernte ich zuerst etwas „vernünftiges“ und wurde Konditorin. Aber nur, weil mir die Arbeitszeiten es ermöglichten während und direkt nach der Ausbildung meine Karriere im Reitsport weiter voran zu treiben. Mit der Hand am Arm und unglaublicher Ausdauer, ließ ich mir vieles sagen und arbeitete hart, dabei war ich mir für nichts zu schade. Die Erfüllung meiner Träume erreichte ich schließlich durch eine Festanstellung als Trainerin und Reitbetriebsmanagerin eines großen Westernreit- und Zuchtbetriebes in Niedersachsen.

Wenn du aufgeben willst denke daran, warum du angefangen hast

Es folgten schöne Jahre, an die ich gerne zurückdenke. Reiterlich konnte ich große Erfolge verzeichnen, hatte einen wachsenden Kundenstamm und bekam als Trainerin verschiedene Auszeichnungen verliehen. Nach dem Tod meiner Mutter, kehrte ich wieder nach Westfalen zurück, pachtete einen Teil einer Reitanlage und arbeitete erfolgreich als selbstständige Trainerin. Aber so sollte es nicht bleiben. Ich erkrankte an rheumatoider Arthritis und konnte mich körperlich kaum noch bewegen. Also gab es zwei Möglichkeiten:

1. Ich finde mich mit meiner Situation ab, gebe mich und meine Träume auf und hänge meinen Beruf für immer an den Nagel.

2. Ich kämpfe weiter für meine Träume, wie ich es schon immer getan habe. Entwickle mich persönlich weiter, um aus dem Schatten der Pferde herauszutreten und als Persönlichkeit sichtbar zu werden. Damit ich anderen mein Wissen und meine Erfahrungen vermitteln kann, ohne selbst auf dem Pferd sitzen zu müssen.

So weit so gut, aber wie geht es jetzt weiter? Wie der Zufall es wollte, erkrankte zeitgleich eines meiner Pferde und ich lernte im Zuge dessen eine der besten Pferdetherapeutinnen Deutschlands kennen. Diese bot mir später an, bei ihr in die Ausbildung zu gehen, welche mein Leben von da an grundlegend verändern sollte. Der Anfang meines persönlichen Resets war also gemacht und ich schloss drei Jahre später das Studium zur ganzheitlichen Pferdetherapeutin für Osteopathie, Physiotherapie und Akupunktur erfolgreich ab. In dieser Zeit lernte ich auch Denise kennen.

Am Anfang war es Mut, dann kam das Glück dazu

Auf den ersten Blick begab ich mich also nicht auf völlig neues Terrain. Diesbezüglich hatte ich mich allerdings gehörig getäuscht. Pferde nachhaltig und erfolgreich zu behandeln, setzte in einem hohen Maße die Fähigkeit zur Introspektion voraus. Dieser sich ein ganzer Ausbildungszweig widmete. Ich war am Arsch!

Auf eindrucksvolle Weise lernte ich während der Ausbildung mich selbst und meine gesammelten Vorerfahrungen zu reflektieren und mein volles Potenzial zu entfalten. Mein bisheriger Lebensinhalt, der sich ausschließlich um die Ausbildung und Turniervorstellung schwieriger Pferde drehte, erschien auf einmal in einem anderen Licht. Der große Wunsch nach oberflächlicher Anerkennung, welcher mich mein ganzes Leben angetrieben hatte, war plötzlich nicht mehr vorhanden. Steckte doch noch so viel mehr in mir, als ich dachte? Je mehr ich mein Objektiv von Fokus auf Weitwinkel stellte, umso weniger verspürte ich den Druck körperliche Leistungen erbringen zu müssen, um wertvoll zu sein.

Die bislang ungeahnten Möglichkeiten, der Kommunikations- und Beziehungsarbeit zwischen Menschen und Pferden faszinierten mich. Das Bedürfnis anderen Menschen möglichst einprägsam und erlebnisreich Wissen vermitteln zu können, das weit über das Reiten hinaus geht, motivierte mich zusätzlich. 2012 gründete ich dann zusammen mit Denise eine GbR, unter deren Flagge bis heute insgesamt 3 Herzens-Projekte entstanden sind. Eins davon ist der REITGEIST.

Jutta Beckmann – Vom Ross zum Boss, jetzt rede ich

Aufzugeben habe ich nie wieder in Erwägung gezogen und die Pferde haben immer noch einen festen Platz in meinem Leben. Ich reite auch wieder und gesundheitlich gibt es nur noch wenige Einschränkungen. Heute rede ich frei und zeige, was mich als Persönlichkeit ausmacht. Lebe mit meiner kleinen Patchworkfamilie in einem alten Häuschen in Steinfurt, mitten im schönen Münsterland und bin jeden Tag dankbar dafür, all diese Erfahrungen gemacht haben zu dürfen.

Der Wert eines Menschen hängt nicht von seiner Leistungsfähigkeit ab. Manchmal muss man seine persönliche Komfortzone verlassen und Hindernisse erfahren, an denen man weiterwachsen kann.

Ich freue mich, wenn ich dich mit meinen Zeilen dazu inspirieren konnte, über dich und dein Leben ein wenig nachzudenken. Ist noch alles stimmig, was du tust, oder gibt es noch verborgene Talente, die nur darauf warten entdeckt und gelebt zu werden? Lade mich doch in dein E-Mail-Postfach ein, indem du dich in unseren Newsletter einträgst. Ich würde mich freuen ein Stück des Weges mit dir gemeinsam zu gehen.

Herzlichst deine

 

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